Perlenschmuck

 

Die Frage, warum eine Perlenkette für die meisten etwas ganz Besonderes ist, liegt wohl jenseits wissenschaftlicher Erklärungsversuche. Die zarte Anmutung der Perlen, ihre kugelrunde Gestalt und schimmernde Oberfläche angesichts der Tatsache, dass sie in ebendieser Form in der Natur entstehen, geben dem Schmuckstück einen Wert, der den rein materiellen weit übersteigt. Naturperlen, von denen man heute nur noch wenige findet, werden in süßen und salzigen Gewässern auf der ganzen Welt in sogenannten perltragenden Muscheln gebildet, in denen durch (erstaunlicherweise bis heute) noch ungeklärte Umstände eine konzentrierte Ausschüttung von Perlmutt angeregt wird.

Kultivierung von Perlmutt. Zuchtperlen.

In Japan gelang es Kokichi Mikimoto im Jahr 1921, ein modernes Perlenzuchtverfahren für Salzwasserperlen zu entwickeln und wichtige Erfahrungen mit dem Kultivieren der Akoya-Perle zu sammeln. Erfahrungen, von denen man heute nicht nur im nordwestlichen Pazifik profitiert, sondern auch in Ozeanien, wo das gefährliche Perlentauchen inzwischen durch die Ernte von Zuchtperlen abgelöst ist. Aus der großen Vielfalt der Perlen und des Perlenschmucks haben wir jeweils Schmuck ausgesucht, der die typischen Züge der unterschiedlichen Perlengattungen zum Ausdruck bringt: die nahezu makellose Rundung der Akoya-Perlen, den strahlenden, blütenweißen Lüster auch schon vergleichsweise kleiner Süßwasserperlen und die Grandezza der Tahiti-Zuchtperle.